Der alkoholgefährdete Patient

70% aller alkoholgefährdeten Menschen kommen zumindest ein Mal pro Jahr in die Hausarztpraxis. Nur ein Bruchteil der Betroffenen wird rechtzeitig auf ihr Problem aufmerksam gemacht bzw. nimmt suchtspezifische Betreuung in Anspruch. Rechtzeitige Kurzinterventionen durch den/die Hausarzt/ärztin führt zu einer besseren Veränderungsmotivation und Behandelbarkeit.

Projektziel

  • Entwicklung eines Modells für die Vermittlung der Methode der Kurzintervention an Hausärzte/innen
  • Fortbildung von Hausärzten/innen in Tirol in der Anwendung des Modells. Der Einsatz in der Praxis führt zu einer erhöhten Nutzung der Suchthilfeeinrichtungen und damit zu einer Steigerung der Heilungschancen
  • Förderung des fachlichen Austauschs über dieses Thema
  • Begleitung und Reflexion der Anwendung der Methode in der hausärztlichen Praxis

Projektträger

"Salute - Hausärztliche Kurzintervention" ist ein Kooperationsprojekt von

  • kontakt+co Suchtprävention Jugendrotkreuz
  • Therapie- und Gesundheitszentrum Mutters (Univ. Klinik für Psychiatrie, Innsbruck)

Vorteile der Kurzintervention

  • Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der Betroffenen
  • Entlastung der Helfer an der "Basis"
  • frühzeitiges Abfangen von alkoholgefährdeten Menschen
  • Enttabuisierung des Themas
  • Vertrauensbildende Maßnahmen zwischen Arzt/Ärztin und Patien/in
  • Verbesserte Kooperation mit Spezialeinrichtungen


Alkoholismus - kein Schicksal: eine Krankheit.

 

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