Ein gutes Zuhause

In der Familie werden die ersten prägenden Erfahrungen in Bezug auf Geborgenheit, Verlässlichkeit, Beziehungen, Umgang und Wahrnehmung von Gefühlen und Bedürfnissen, Bewältigung von Schwierigkeiten und Konflikten gemacht. Bis zur Erreichung der Volljährigkeit ist und bleibt das familiäre Umfeld ein zentraler und nachhaltig prägender Einfluss. Die beste Prävention ist, von Anfang an in einem geschützten häuslichen Rahmen zu einer positiven und stabilen Persönlichkeit heranreifen zu können.

Eine spezifische Entwicklungsaufgabe besteht hierbei darin zu lernen, wie man mit Sorgen, Nöten und Belastungen des Alltags umgehen kann, ohne auf ausweichende oder kompensatorische Verhaltensweisen angewiesen zu sein. Die missbräuchliche Verwendung von Genuss- und Rauschmitteln als Versuch der Selbstmedikation oder exzessiv betriebene Tätigkeiten (Spielen, Arbeiten, ...), die der Verdrängung und Ersatzbefriedigung dienen, sind in diesem Zusammenhang als ungeeignete Strategien zu thematisieren und zu Gunsten konstruktiver Lösungsansätze zu vermeiden.

Schutzfaktoren

  • Wohlbefinden der Eltern
  • positives Kommunikationsklima innerhalb der Familie
  • Konfliktfähigkeit im Umgang mit Alltagssituationen
  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
    (Selbstwert und Selbstvertrauen)
  • respektvoller Umgang mit Gefühlen
  • Stabilität durch ein verlässliches soziales Netz
  • Genussfähigkeit statt Missbrauch von Substanzen
  • Wissen über mögliche Unterstützungsangebote

Angebot

Unsere Angebote für Eltern untergliedern sich in mehrere Hauptarbeitsbereiche und nach verschiedenen Altersgruppen. Dabei arbeiten wir eng mit Fachleuten der Elternbildung und -beratung, des Gesundheitswesens und mit Schulen zusammen. 

Maßnahmen

  • Informationsservice
  • Elternbildung
  • Clearing und Weitervermittlung bei Problemen
  • Öffentlichkeitsarbeit (AKTION plusminus, Jugendschutz)

Die Angebote sind zeitlich gestaffelt:

  • Frühe Hilfen (von der Geburt bis zum 2 Lebensjahr)
  • Kindergartenalter
  • Volkschulalter
  • Altersgruppe jüngere Jugendliche (10-14Jährige)
  • Altersgruppe ältere Jugendliche (15+)

 


Sucht beginnt im Alltag - Prävention auch!



Familie als erster Ort der Suchtprävention

 

Sandra Aufhammer

Tel. 0512/585730-19

sandra.aufhammer@kontaktco.at