Eine Chance für RaucherInnen

Unterstützung für Raucher/innen bietet das vom IFT Institut für Therapieforschung München entwickelte Rauchfrei-Programm. Das wissenschaftlich fundierte Seminar mit seinen Schritten - Beobachten, Verändern und Stabilisieren - bezweckt eine dauerhafte Veränderung des Rauchverhaltens. In drei Einheiten, verteilt auf 3 Wochen, setzen sich die Raucher/innen dabei mit den Hintergründen seines Rauchverhaltens auseinander, beginnen und stabilisieren dann ihr neues Leben als Nichtraucher/innen.

Die praktische Durchführung der Rauchfrei-Seminare wird von Trainer/innen unseres pib-Kooperationspartners, sucht.hilfe BIN (Beratung, Information, Nachsorge), wahrgenommen.

Warum Aufhören schwierig ist

Zwei Drittel der rauchenden ÖsterreicherInnen wollen mit dem Rauchen aufhören. Vielen gelingt das allerdings nicht - denn Rauchen bietet großen Nutzen. In 7 Sekunden erreicht das Nikotin das Gehirn und erzeugt das ersehnte Gefühl von Entspannung. Vielen Rauchern vermittelt die Zigarette Wohlbehagen und Entspannung oder das Gefühl, sich besser konzentrieren zu können. Fast alle Raucher haben durch die Zigarette das Gefühl, eine legitime Arbeitspause machen zu dürfen.

Gefahren des Rauchens

Auf der anderen Seite gibt es da die Schattenseiten des Rauchens: Atemwegserkrankungen, Herz- und Gefäßschädigungen, Krebsrisiko, etc. Raucher sterben im Schnitt 7 Jahre früher als Nicht-Raucher. Darum versuchen auch so viele Raucher, immer wieder aufzuhören. Doch dann kommen die Entzugserscheinungen: Gereiztheit, depressive Verstimmungen, Schlaflosigkeit, gesteigerter Appetit – ganz zu schweigen von dem heftigen Verlangen zu rauchen.
Nur 5 % schaffen ohne Unterstützung den Ausstieg.

Kurs

Der Kurs „RAUCHFREI Kompakt“ hilft Ihren MitarbeiterInnen beim Aufhören. In drei Kurseinheiten setzen sich die TeilnehmerInnen dabei mit den Hintergründen Ihres Rauchverhaltens auseinander, um dann gezielt aufzuhören.

Ablauf der Raucherentwöhnung

In der ersten Phase wird das Rauchverhalten unter die Lupe genommen. Der Raucher lernt, sich selbst zu beobachten und die Funktionszusammenhänge seines Verhaltens zu erkennen, welche bisher automatisiert und unkontrolliert erschienen. Dies hilft, die akute Entwöhnungsphase sowie spätere rückfallkritischen Situationen zu bewältigen.

Die zweite Phase bildet der Rauchstopp. Der Raucher definiert Ziele und stellt Regeln zur Selbstkontrolle auf. Dadurch lernt er, auslösende Situationen zu kontrollieren und sein Verhalten zu verändern. Der Erfolg wird durch Belohnungen und soziale Unterstützung verstärkt.

In der dritten Phase wird das Nichtraucherverhalten und die Identität als Nichtraucher stabilisiert, um Rückfällen vorzubeugen. Hier geht es um das Entwickeln von Alternativverhalten in Versuchungssituationen, in denen früher geraucht wurde. Entspannungsübungen ergänzen diese Phase.

Unterstützung

Ein großer Vorteil verhaltenstherapeutischer Gruppenprogramme besteht darin, dass der Raucher sein Ziel, mit dem Rauchen aufzuhören, gemeinsam mit anderen verfolgt. Es macht mehr Spaß, wenn man sich gegenseitig hilft, unterstützt und motiviert. Das Seminar findet daher in Gruppen von 8 bis 12 Personen statt. Um die Qualität sicherzustellen, werden unsere Seminare von psychologisch oder psychotherapeutisch ausgebildeten TrainerInnen mit langjähriger Erfahrung geleitet.



Rauchfrei Kompakt
(3 Seminarblöcke)

 

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