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Holland: Zigaretten nur noch in Einheitspackungen

Zigaretten dürfen seit heute in den Niederlanden nur noch in Einheitspackerln verkauft werden. Auf den Verpackungen in einem unattraktiven Braun-Grün dürfen nur noch der Markenname und die Art der Zigaretten in vorgegebener Schrift stehen. Darüber hinaus sind die üblichen Warnungen vor den gesundheitlichen Folgen zu sehen.

Händler dürfen ihre alten Bestände noch ein Jahr weiter verkaufen, aber Neuware darf nur noch in der Einheitsverpackung angeboten werden. Die Verpackungen gibt es nach Angaben der niederländischen Regierung in anderen Ländern schon länger, darunter in Belgien, Frankreich, Großbritannien und Norwegen. Dort hätten sie dazu beigetragen, vom Rauchen abzuhalten.

Quelle: ORF.at, 1.10.2020

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BRD: Häufig Alkohol am Lkw-Steuer

Der spektakuläre Unfall eines, mit 35.000 Litern Kraftstoff beladenen Tankzuges auf der A 40, der von einem alkoholisierten Lkw-Fahrer einer deutschen Spedition verschuldet wurde, war sicher der augenfälligste Vorfall in einer mittlerweile schier unendlichen Geschichte von Lkw-Unfällen oder gefährlichen Fahrmanövern, die laut der zunehmenden Medienberichte vor allem durch alkoholisierte Fahrer aus Osteuropa auf deutschen Autobahnen verursacht werden. Vor diesem Hintergrund ist eine Diskussion entstanden, ob Fahrer von ADR-Transporten tatsächlich nur mit „0“ Promille unterwegs sein dürfen.

„Das ADR ist die Spezialvorschrift für Gefahrgutfahrer und sanktioniert bis 0,49 Promille mit Bußgeld und gegebenenfalls einem Fahrverbot“, so Schäfer. „Ab 0,5 Promille greifen die allgemeinen Vorschriften wie der Paragraf 24a StVG und Paragraf 316 StGB. Letztere greifen bei Beweisanzeichen für relative Fahruntüchtigkeit sogar schon ab 0,3 Promille Der Gefahrgutfahrer ist mit Alkohol also immer dran. Außerdem kann ab 0,2 Promille ein Kündigungsgrund vorliegen.“

Alcolocks im Speditionseinsatz

Ein an die Zündung gekoppeltes Alkohol-Lock-System erlaubt das Starten des Fahrzeugs erst nach einem Atemtest. Beim Verkehrsgerichtstag 2019 in Goslar wurde das Thema der Primärprävention durch Alcolocks in einem Arbeitskreis behandelt, berichtet der Verkehrspsychologe Thomas Pirke aus Bremen. „Aufgrund des erhöhten Gefahrenpotentials hat sich der Arbeitskreis für einen primär- präventiv europaweit verpflichtenden Einbau von Alkohol-Interlock-Geräten im gewerblichen Personen- und Güterverkehr ausgesprochen“, so Pirke. „Der Arbeitskreis hat zwar dazu aufgefordert, schon jetzt Anreizsysteme für den freiwilligen Einbau von Alkohol-Interlock-Geräten zu schaffen.“

„Außerhalb Europas findet der primärpräventive Einsatz von Alkohol-Interlocks noch relativ wenig Beachtung. Innerhalb Europas hat er sich, beispielsweise im skandinavischen Raum für das Gütertransportgewerbe, bestens bewährt“, so Pirke. Bereits 1999 wurden in den ersten drei schwedischen Transportfirmen Alkohol-Interlocks installiert. Bis zum Jahr 2011 konnten hier schon etwa 80.000 entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge gezählt werden. Volvo baut schon seit mehreren Jahren Alkohol-Interlocks in Lkw ein und bietet sie sogar seit 2010 als Sonderausstattung für Pkw an. „Im Personen- und Gütertransportgewerbe werden Alkohol-Interlocks in Schweden mittlerweile standardmäßig eingesetzt, was dem Vertrauensgewinn der Bevölkerung in die Verkehrssicherheit zuträglich war.“

Quelle: eurotransport.de

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LSD: Forscher entschlüsseln die Wirkungsweise

Die psychedelische Erfahrung von LSD ist so weitreichend, dass sie unsere gesamte Bewusstseinserfahrung beeinflusst. Aber sie beginnt mit einem winzigen Prozess: LSD bindet an einen Rezeptor im Gehirn.

Früher vermutete die Wissenschaft, dass LSD ein starkes psychedelisches Erlebnis erzeugt, indem es an Serotonin-Rezeptoren im Gehirn bindet, insbesondere an 5-HT2A-Rezeptoren. Doch die Wissenschaftler waren sich nicht sicher, wie LSD diese Rezeptoren tatsächlich aktiviert. Nun zeigt ein Forscherteam der University of North Carolina School of Medicine, dass es tatsächlich eine einzige Aminosäure (einen Baustein) gibt, die einzigartig für das Rezeptorprotein ist. Wenn LSD an dieses Protein bindet, beginnt die Reise.

Neuere Studien deuten darauf hin, dass LSD das Potenzial hat, die Empfindung körperlicher Schmerzen oder die Schwere von Zuständen wie Clusterkopfschmerzen zu verringern. Einige Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass es auch dazu beitragen kann, Neuronen zurückzusetzen und die Erfahrung von Angst oder Depressionen zu lindern. Klinische Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass es Angstzustände im Zusammenhang mit unheilbaren Krankheiten lindern kann.

Allerdings ist ein LSD-Trip nicht für jedermann geeignet. LSD-Trips bergen erhebliche Risiken, auch wenn sie nicht als süchtig machend gelten. LSD kann die Herzfrequenz und den Blutdruck während der Erfahrung erhöhen, beides potenziell problematisch für Menschen mit Herzproblemen. Und es besteht nach wie vor das Risiko, einen unangenehmen "schlechten" Trip zu erleben, auch wenn unerwünschte Wirkungen in der Regel von kurzer Dauer sind. Ziel der Forscher ist es, zu sehen, Medikamente zu entwickeln, die wie Psilocybin gegen Depressionen wirksam sind, aber nicht die intensiven psychedelischen Wirkungen haben.

Quelle: Inverse

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E-Zigaretten helfen nicht, mit dem Rauchen aufzuhören

Die WHO warnt vor E-Zigaretten. Britische Gesundheitsbehörden sehen sie als Mittel, von Zigaretten wegzukommen. Auch viele Raucher hoffen mit der E-Zigarette auf das Ende ihrer Sucht. Doch helfen E-Zigaretten wirklich bei der Raucherentwöhnung? Im Gegenteil, so das Ergebnis zweier US-Studien. Es kann sogar noch schwerer sein, vom Nikotin loszukommen.

Mit oder ohne: Etwa zehn Prozent der Raucher, schaffen aufzuhören

In der Untersuchung der University of California San Diego School of Medicine analysierten sie die Daten einer landesweit repräsentativen zweijährigen Studie über den Tabakkonsum und seine Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen in den USA. Sie konzentrierten sich dabei auf die Aussagen von 2.770 Rauchern, die versucht hatten, mit dem Rauchen aufzuhören. Ein Viertel benutzte dafür E-Zigaretten. Bei der Nachuntersuchung ein Jahr später waren 9,6 Prozent der E-Zigaretten-Nutzer rauchabstinent geworden.

"Wir fanden keinen Beweis, dass E-Zigaretten hilfreich dabei waren, mit dem Rauchen aufzuhören", erklärte John P. Pierce, Professor für Krebsprävention am UC San Diego Moores Cancer Center. Die Raucherentwöhnungsraten der E-Zigaretten-Dampfer hätten sich nicht von denen herkömmlicher Raucher unterschieden. Zudem würden viele Probanden für ihren Abbruchversuch täglich E-Zigaretten verwenden. Dies spreche für eine mangelnde Wirkung der E-Zigaretten als Raucherentwöhnung.

Die von den Forschern analysierten Basisdaten stammen von einer landesweiten repräsentativen Stichprobe des Population Assessment of Tobacco and Health (PATH). Diese wurde im Auftrag vom National Institute of Drug Abuse (NIDA) und dem Center for Tobacco Products der FDA im September 2013 und Dezember 2014 erhoben. Bei der Stichprobe wurden 45.971 Erwachsene und Jugendliche in zwei aufeinanderfolgenden Jahren befragt. Die Studie ist am 2. September in der Fachzeitschrift "Plos one" veröffentlicht worden.

Zweite Studie bezieht Gelegenheitsraucher mit ein

Gestützt werden diese Ergebnisse durch eine zweite Studie auf Basis der PATH-Daten im Folgejahr. Diesmal untersuchten die Forscher die Aussagen von 2.535 Rauchern und Gelegenheitsrauchern. Siebzehn Prozent benutzten eine E-Zigarette, um mit dem Rauchen aufzuhören. Bei der Nachfolgeerhebung gaben 13 Prozent aller Befragten an, seit mindestens zwölf Monaten nicht mehr zu rauchen. "Das ist eine etwas höhere Rate als in der ersten Analyse und auf Gelegenheitsraucher zurückzuführen, die immer höhere Aufhörraten vorweisen", erklärten die Wissenschaftler. Auch in dieser Studie hätten sich keine Hinweise ergeben, dass sich die Entwöhnungsraten von E-Zigaretten-Konsumenten und herkömmlichen Rauchern unterschieden.

Mit E-Zigaretten mit geringerer Wahrscheinlichkeit nikotinfrei

Den Forschern fiel jedoch ein anderer Aspekt auf: Die Teilnehmer mit E-Zigaretten waren bei der Nachuntersuchung mit geringerer Wahrscheinlichkeit nikotinfrei. "Dies lag daran, dass viele der Personen, die mit dem Rauchen aufgehört hatten, immer noch E-Zigaretten benutzten, die Nikotin enthalten", hieß es. „Bei diesen Analysen haben wir jeden Raucher mit E-Zigaretten als Entwöhnungshilfe sorgfältig mit bis zu zwei ähnlichen Rauchern verglichen, die versuchten, ohne E-Zigaretten aufzuhören. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass diese Raucher ohne die Verwendung von E-Zigaretten genauso erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört hätten. Ohne den Gebrauch von E-Zigaretten wären sie jedoch erfolgreicher gewesen, ihre Nikotinabhängigkeit zu überwinden.“ Die Ergebnisse wurden Ende Juli 2020 im "American Journal of Epidemiology" veröffentlicht.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) sieht einen langfristigen Nutzen von E-Zigaretten nicht belegt. "Wer E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung empfiehlt, verkennt die Studienlage", zitiert die Fachgesellschaft den Pneumologen Tobias Welte von der Medizinischen Hochschule Hannover. "E-Zigaretten sind gesundheitsschädlich und als Entwöhnungshilfe vollkommen ungeeignet."

Quelle: MDR

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USA: Opioidkrise verschärft sich mit COVID-19

In den USA wird das Ausmaß der sich im Zuge der Coronavirus-Pandemie verschärfenden Opioidkrise immer sichtbarer. Die Zahl der Menschen, die eine Überdosis erlitten, nahm heuer stark zu. Prekär ist das auch, weil viele Suchthilfeeinrichtungen jüngst schließen mussten, anderen fehlt schlichtweg das Geld, um sich – auch angesichts strenger CoV-Regeln – um Patienten kümmern zu können. Massenentlassungen, Zwangsbeurlaubungen, Isolation und harte Einschnitte bei Ressourcen für Suchtkranke werden als die Hauptfaktoren für den Anstieg an Opioidkonsum und damit einhergehend der Zahl an Todesopfern während der Pandemie gesehen. Dabei starben bereits im Vorjahr knapp 72.000 Amerikanerinnen und Amerikaner an einer Überdosis Drogen oder Schmerzmitteln – noch bevor die Coronavirus-Krise überhaupt Thema war.

Laut einer aktuellen Umfrage der Nationalen Organisation für Verhaltensgesundheit (NCBH), die 3.000 psychologische Beratungsstellen und Suchthilfeeinrichtungen in den USA repräsentiert, mussten 54 Prozent der Einrichtungen ihre Programme einstellen, 65 Prozent mussten wiederum Patienten wegschicken und Termine verschieben. Zum Teil war und ist psychologische Betreuung nur online oder telefonisch möglich. Auch der US-Verband von Suchthilfeanbietern (NAATP) berichtet, dass zwanzig Prozent seiner Einrichtungen coronavirusbedingt zur Gänze oder teilweise schließen mussten – kleine Einrichtungen seien stärker betroffen als größere.

Überdosis: Starker Anstieg

Laut Daten des Overdose Detection Mapping Application Program, das auf Bezirksebene Daten von Notfallstellen erhält, stieg die Zahl der Menschen, die an einer Überdosis Drogen oder Schmerzmitteln starben, im März 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent an. Im April waren es bereits 29 Prozent. Im Mai wurde gar ein Anstieg um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Über 40 Bundesstaaten der USA meldeten einen Anstieg an opioidbezogenen Todesfällen, berichtete die Standesvertretung der amerikanischen Ärzte (AMA) im September. Auch in der Umfrage des NCBH gab die Hälfte der Suchthilfeeinrichtungen an, dass die Nachfrage nach ihren Diensten gestiegen sei.

Noch immer unzählige Opioidverschreibungen

Eine Recherche des öffentlich-rechtlichen Sendernetzwerks NPR im Juli ergab unterdessen, dass Ärzte, Ärztinnen und Gesundheitsdienste noch immer hohe Mengen an Opioiden verschreiben. Nach öffentlich zugänglichen Daten werden so viele Rezepte für Schmerzmittel ausgestellt, dass damit eine Hälfte der US-Bevölkerung versorgt werden könnte. Patientinnen und Patienten erhalten doppelt so viele Opioide wie vor den 90er Jahren, als der Boom bei den Verschreibungen losging, so NPR. „Wir sind fünf Prozent der Weltbevölkerung, aber wir nehmen 80 Prozent der weltweit verschriebenen Opioide ein“, zitierte der Sender einen Arzt und Forscher an der Stanford-Universität. Heikel ist das vor allem deshalb, weil die Mittel extrem schnell abhängig machen. In der Folge würden die Menschen auf illegale Opioide wie Heroin umsteigen – oder sie besorgen sich Fentanyl auf dem Schwarzmarkt. Fentanyl ist 70- bis 100-mal stärker als Morphin, eine zu hohe Dosis kann innerhalb von einer Minute zu Atemstillstand führen.

Widersprüchlicher Umgang mit Krisen

Während laut „Guardian“ die US-Regierung sechs Billionen Dollar (rund 5,2 Billionen Euro) in die Coronavirus-Krise investiert hat, hat man im Vergleich nur sechs Mrd. Dollar (5,2 Mrd. Euro) zur Bekämpfung der Opioidabhängigkeit ausgegeben – obwohl die Todeszahlen vergleichbar sind. Und: Laut „Guardian“ wurde zur Bekämpfung des Coronavirus unter anderem ein Programm eingefroren, das alternative Schmerzmittel erforscht.

Quelle: ORF.at, 5.10.2020

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BRD: Dubiose Sondererlaubnis für Online-Gambling

Glücksspiele im Internet sollen in Deutschland von Sommer 2021 an erlaubt sein - unter Auflagen. Bislang sind sie weitgehend verboten. Jetzt weichen die zuständigen Bundesländer vorab ihre Regeln auf.

Der Staat solle nur gegen die Anbieter vorgehen, bei die absehbar sich auch der "voraussichtlichen zukünftigen Regulierung entziehen wollen", heißt es etwa. Wer sich heute schon an die für Sommer 2021 definierten Auflagen halte, so formulieren die Länder, dürfe dagegen Online-Casinospiele anbieten - und müsse keine Konsequenzen mehr fürchten. Die neue bundesweit zuständige Aufsichtsbehörde gibt es allerdings noch nicht. Wer den Markt in der Zwischenzeit überwachen soll, ist unklar.

Auch auf welcher verfassungsrechtlichen Grundlage die Chefs der Staats- und Senatskanzleien diesen weitreichenden Beschluss an den Landesparlamenten vorbei fassen, ist nicht ersichtlich. Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalens - sie hatte den Beschluss wesentlich vorangetrieben - verweist auf den Ermessensspielraum bei der Anwendung geltender Gesetze.

Die Entscheidung der Länder ist ein Rückschlag für die Glücksspiel-Aufsichtsbehörden, die zuletzt verstärkt gegen illegale Angebote vorgegangen waren. So hatte Niedersachsen intensiver als früher versucht, Zahlungen an illegale Anbieter zu unterbinden. Das Saarland war gegen Werbung für illegales Glücksspiel vorgegangen, und Hamburg hatte Strafanzeige gegen die Anbieter Bwin, Tipico und Bet 3000 gestellt, wegen deren illegaler Casino-Angebote.

Mit der jetzt beschlossenen Übergangsregelung haben die Anbieter nicht mehr viel zu befürchten, solange sie sich vorab an die von Sommer 2021 an geltenden Auflagen halten. Das sind etwa ein Einzahlungslimit von 1000 Euro pro Monat, Vorgaben für die Spielfrequenz, Überwachung der Spieler, Anschluss an eine bundesweite Datei mit gesperrten Spielsüchtigen und Problemspielern. Davon steht aber noch kaum etwas technisch bereit, die Industrie weiß noch nicht, was sie zuerst bereitstellen soll - und noch ist niemand zentral dafür zuständig, die Anbieter zu überprüfen.

Quelle: Süddeutsche

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Kokain: ein Drogenklassiker im weltweiten Aufschwung

Der Jahresbericht der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle thematisiert das Problem, die Fachleute in Österreich bestätigen den Trend, und auch in Deutschland stellt man fest: Kokain ist offenbar keine "Elite-Droge" mehr. Laut BKA konsumieren vermehrt junge Menschen die Droge.

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland insgesamt 359.747 Drogendelikte registriert worden. Das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus dem Lagebericht des Bundeskriminalamts (BKA) zur Rauschgiftkriminalität hervorgeht. Der mit Abstand größte Anstieg wurde bei Kokain-Delikten registriert. Die Zahl der erfassten Straftaten stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zwölf Prozent auf 20.107 Fälle. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU) kündigte an, die Kokain-Prävention zu einem neuen Schwerpunkt ihrer Arbeit zu machen.

Quelle: Tagesschau

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USA: im November wird auch über Cannabis abgestimmt

Wähler in Arizona, Montana, New Jersey und South Dakota werden laut CNBC und CNN im November entscheiden, ob sie Freizeit-Marihuana legalisieren und besteuern, während die Einwohner von Mississippi die Legalisierung von Cannabis für medizinische Zwecke in Erwägung ziehen werden.

Die Legalisierung in weiteren Staaten könnte eine große Chance für die Marihuana-Industrie sein, und neue Steuereinnahmen aus möglichen Verkäufen könnten den Staaten und Städten helfen, die von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffenen Haushalte auszugleichen.

Das Gesamtbild

Bisher haben pro CNN 33 Staaten den medizinischen Cannabiskonsum legalisiert, darunter 11 Staaten, die Cannabis für den Freizeitkonsum von Erwachsenen legalisiert haben.

Quelle: Axios

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