News

BRD und Ö: Rauchen wird noch teurer

Am 1. Januar 2022 gab es erstmals seit sieben Jahren wieder eine Tabaksteuererhöhung in Deutschland. Die Steuer steigt für eine Packung mit 20 Zigaretten um durchschnittlich 10 Cent. 2023 werden weitere 10 Cent aufgeschlagen, in den Jahren 2025 und 2026 kommen noch einmal jeweils 15 Cent pro Packung hinzu.

Auch Wasserpfeifentabak und erhitzter Tabak werden damit höher besteuert, ebenso bei Liquids E-Zigaretten – jedoch erst ab 1. Juli 2022. Zum Gesundheitsschutz ist ab 1. Januar Plakatwerbung für herkömmliche Tabakprodukte wie Zigaretten untersagt.

Auch in Österreich kommt es mit April 2022 zu einer Erhöhung der Tabaksteuer.

Quelle: www.tagesspiegel.de, 1.1.2022

Seitenanfang

CH: Kryptowährungen und Glücksspiel – von 6% auf 26% gestiegen

Der Casino-Software-Anbieter SoftSwiss hat in seinem Unternehmensbericht erklärt, dass die Umsätze mit Kyptowährungen zunehmen. So sei der Anteil der Kryptowährungen am Glücksspielumsatz von 6% im ersten Quartal des Jahres 2020 auf 26% im ersten Quartal 2021 gestiegen.

Quelle: www.casinoonline.de, 11.5.2021

Seitenanfang

Ö: Immer häufiger illegale Substanzen am Steuer

Immer mehr Autofahrer:innen sind unter Einfluss von verschiedenen verbotenen Substanzen im Straßenverkehr unterwegs – das zeigt die Bilanz der Polizei für das vergangene Jahr. Im Durchschnitt viermal pro Tag haben im vergangenen Jahr Autofahrer in Oberösterreich ihren Führerschein verloren, weil sie unter dem Einfluss verbotener Substanzen gestanden sind.

Bei Drogen und Alkohol am Steuer gilt: je mehr kontrolliert wird, desto mehr schwarze Schafe werden erwischt. Gerade bei den Drogen ist das aber nur ein Teil der Erklärung, so Rainer Schmidbauer vom Institut Suchtprävention: „Wir müssen davon ausgehen, dass unter jungen Erwachsenen zirka jeder zweite oder dritte bereits Erfahrung mit einer illegalen Substanz hat“.

Bei den Konsumenten handle es sich häufig um Männer im Alter zwischen 18 und 35 Jahren, so die Polizei. Aber auch der Alkohol ist nach wie vor ein Problem im Straßenverkehr. Nach Ende des Lockdowns stieg etwa Zahl der alkoholisierten Lenker:innen um zehn Prozent. Insgesamt hat die Polizei im vergangenen Jahr in Oberösterreich mehr als 4400 Lenker unter Alkoholeinfluss erwischt – 3200 waren so stark betrunken, dass sie sofort ihren Führerschein abgeben mussten.

Quelle: ooe.orf.at, 25.1.2022

Seitenanfang

Belgien: Nur noch 1 Glücksspielformat pro Online-Anbieter

Das belgische Verfassungsgericht hat am Donnerstag das Glücksspiel-Gesetz aus dem Jahr 1999 mit sofortiger Wirkung außer Kraft gesetzt. An dessen Stelle tritt nun ein neueres Glücksspiel-Gesetz, welches zwar bereits im April 2019 verabschiedet worden, dem ursprünglichen Gesetz aber untergeordnet und damit in der Realität wirkungslos geblieben war.

Das neue Glücksspiel-Gesetz hat umfangreiche Auswirkungen auf den Online-Glücksspiel-Sektor haben. Ein Hauptziel des neuen Glücksspiel-Gesetzes ist es, den Online-Glücksspiel-Markt „übersichtlicher“ zu gestalten und Spielkategorien klar voneinander abzugrenzen. Somit soll es in Zukunft keine Glücksspiel-Plattformen mehr geben, auf denen mehr als eine Art von Glücksspiel angeboten werde. Das bedeutet, dass Online-Buchmacher, die weiterhin Sportwetten anbieten wollen, sämtliche andere Spielsparten entweder entfernen oder auf andere Webseiten auslagern müssen.

Verfügt ein Buchmacher beispielsweise auch über eine Lizenz für Online-Spielautomaten, müssen diese auf einer separaten Webseite angeboten werden. Die Webseiten dürfen dabei nicht miteinander verlinkt sein, Spielern dürfen keine seitenübergreifenden Kundenkonten ermöglicht werden und die URLs müssten sich maßgeblich voneinander unterscheiden.

Spieler:innen werden so weniger häufig mit Angeboten konfrontiert, nach denen sie ursprünglich gar nicht gesucht haben, so die Begründung des Gesetzgebers. Wer eine Webseite betritt, um beispielsweise auf ein Sport-Event zu wetten, wird somit nicht durch ebenfalls verfügbare Spielautomaten abgelenkt.

Quelle: www.casinoonline.de, 17.9.2021

Seitenanfang

Ö: Weniger Rauch – weniger Steuereinnahmen

Immer mehr Menschen wenden sich von der Zigarette ab oder Alternativen zu. Auch in Österreich geht der klassische Tabakmarkt zurück, während das „Dampfen“ kontinuierlich steigt. Der Gesamtmarkt an Zigaretten ist erneut zurückgegangen - von 13,5 Milliarden Stück im Jahr 2020 auf 13,3 Milliarden Stück im vergangenen Jahr. Auch der Anteil geschmuggelter Zigaretten ist in den Jahren 2016-2020 von 16% auf 10% geschrumpft.

Von jeder in Österreich verkauften Packung Zigaretten bekommt der Staat etwa 77 Prozent des Verkaufspreises in Form von Steuer, den Rest bekommen die Hersteller, Großhändler und Trafikanten. Österreich hat im vergangenen Jahr rund 2,1 Mrd. Euro aus der Tabaksteuer eingenommen - inklusive Mehrwertsteuer sogar 2,7 Mrd. Euro.

Im Schnitt kostete eine Packung im Vorjahr 5,34 Euro. Die Zigarettenpreise steigen seit Jahren kontinuierlich an. 2011 kostete das Packerl durchschnittlich noch 3,95 Euro. Mit der Erhöhung der Tabaksteuer mit April 2022 kommt es auch heuer wieder zu einem Preisanstieg. Dennoch ist zu erwarten, dass der Staat in Zukunft mit weniger Steuereinnahmen rechnen muss.

Quelle: www.wienerzeitung.at, 4.1.2022

Seitenanfang

Schweden, D, GB: Kreditkartenverbot bei Glücksspielen

Schwedens Glücksspielbehörde Spelinspektionen hat Anbieter auf das Verbot der Akzeptanz von Kreditkarten bei Glücksspiel-Zahlungstransfers hingewiesen.

Die Rechtslage untersagt jedoch nicht nur den Einsatz von Kreditkarten, betont Spelinspektionen. Es sei zudem nicht mit der Sorgfaltspflicht der Lizenznehmer vereinbar, wenn diese Spieler auf andere Weise Geld leihen würden oder sie zu Krediten ermutigten. Deshalb ist es nicht erlaubt, dass Glücksspielunternehmen auf ihren Webseiten auf Angebote von Kreditanbietern verlinkten. Auch sei die Zahlungsoption „per Rechnung“ zur Begleichung etwaiger Schulden nicht gestattet. Gleiches gelte für die Abwicklung des Zahlungsverkehrs über die Mobilfunkrechnung.

Zur Begründung erklärt die Behörde: Glücksspiel auf Kredit kann mit exzessivem Glücksspiel in Verbindung gebracht werden und kann erhebliche negative Folgen für den Einzelnen haben. Spelinspektionen stützt sich dabei auf eine Umfrage unter Schuldnerberatern aus dem Jahr 2019. In dieser gaben 90 % der Befragten an, dass zwischen 10 und 30 % ihrer Klienten aufgrund von angesammelten Spielschulden in eine finanzielle Notlage geraten seien.

Schweden ist nicht das einzige Land, das gegen die Zahlung per Kreditkarte beim Glücksspiel vorgegangen ist. In Großbritannien dürfen die Kreditkarten von Online-Anbietern seit April 2020 nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptiert werden. In Deutschland sind Zahlungen im Online-Glücksspiel mit den Kreditkarten von MasterCard und Visa ebenfalls nicht mehr möglich.

Quelle: www.casinoonline.de, 7. 11.2021

Seitenanfang

BRD: Pandemie führt zu Rückgang bei Alkoholvergiftungen

Der exzessive Alkoholkonsum bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist in der Pandemie so deutlich zurückgegangen wie seit Jahren nicht. Daten der Kaufmännischen Krankenkasse zufolge lag der Anteil der 12- bis 18-Jährigen an allen im Krankenhaus behandelten Alkoholvergiftungen im Corona Jahr 2020 bei 18,1 Prozent. Das ist nicht nur der niedrigste Wert seit Beginn Erhebung im Jahr 2006, sondern auch der stärkste Rückgang im Einzeljahresvergleich. Direkt vor der Pandemie, im Jahr 2019, lag der wegen Rauschtrinkens stationär behandelte Anteil an Jugendlichen noch bei 21,2 Prozent. Im Vergleich zu 2020 bedeutet das ein Minus von mehr als 14 Prozent. In den Jahren zuvor war die Quote von einem Jahr auf das andere immer mal wieder leicht gestiegen oder gesunken, aber nie so stark zurückgegangen wie von 2019 auf 2020.

Laut Hochrechnung wurden im ersten Corona-Jahr 2020 deutschlandweit rund 12.000 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren wegen einer Alkoholvergiftung stationär behandelt. Im Jahr zuvor waren es noch 17.000. Das entspricht sogar einem Rückgang von rund 30 Prozent. Diejenigen, die vor der Krise nur zu besonderen Anlässen wie zum Beispiel bei Partys getrunken haben – dies gaben in der Umfrage 30 Prozent der 16- bis 29-Jährigen an – gehören wohl auch zu denjenigen, die mangels Gelegenheiten seit Covid 19 weniger konsumieren.

Quelle: Studie der Kaufmännischen Krankenkasse, 5. Januar 2022

Seitenanfang

Spanien: Zeit- und Einsatzlimits im Online-Glücksspiel

Das spanische Verbraucherministerium arbeitet derzeit an einem Dekret, mit dem das Online-Glücksspiel sicherer gestaltet werden soll. Die geplanten Vorschriften sehen ein breites Spektrum von Anforderungen und Einschränkungen für Online-Glücksspiel-Betreiber vor.

Geplant sei, dass Spieler vor jeder Sitzung im Online-Casino eine Spielzeit und ein Ausgabenlimit festlegen. Diese Angaben, so der Entwurf des Dekretes, müssten jedes Mal erneut erfolgen und dürften nicht gespeichert werden. Zudem soll Spielern die Möglichkeit gegeben werden, eine Sperrzeit bis zur nächsten Sitzung festzulegen. Eine Änderung von Spielzeit und Ausgabenlimit darf während der Sitzung nicht erfolgen. Kurz vor Ablauf der Spielzeit oder dem Erreichen des Ausgabenlimits muss der Online-Casino-Betreiber seine Kunden hierüber informieren. Sei eines von beiden erreicht und der Kunde habe die Sitzung nicht selbst beendet, müsse er vom Betreiber abgemeldet werden. Für Online-Wetten sei vorgesehen, dass die Nutzer eine tägliche Zeit festlegen. Diese gelte für ein Fenster von 24 Stunden. Für diese 24 Stunden müssten die Spieler zudem ein Einzahlungslimit festlegen, dass innerhalb dieser Zeit nicht verändert werden dürfe.

Darüber hinaus seien monatliche Informationen zur Anzahl der Sitzungen, Spiel- und Wetteinsätzen sowie Verlusten geplant. Spieler, bei denen der Verdacht auf problematisches Spielverhalten bestehe, dürften darüber hinaus keine Werbung erhalten. Sie dürften keine Kreditkartenzahlungen für das Online-Glücksspiel tätigen und müssten umfassend über die Möglichkeiten des Selbstausschlusses informiert werden. Vorgesehen sei es, das Dekret zur Änderung der Glücksspielgesetze bis zum Juli 2022 zu verabschieden. Ob es tatsächlich in seiner jetzigen Form in Kraft treten wird, werden die nächsten Monate zeigen.

Quelle: www.casinoonline.de, 27.1.2022

Seitenanfang